Psychotherapie

Leidensdruck kann sich durch unterschiedlichste, oft nicht zuzuordnende Symptome, auf körperlicher oder seelischer Ebene, äußern. In der Therapie identifizieren wir gemeinsam die Ursachen und entwickeln Strategien, um damit umzugehen.
Psychotherapie unterstützt dabei, bestehende Symptome zu lindern, aufzulösen oder einen neuen Umgang damit zu finden. Neue Perspektiven auf die eigene Geschichte zu erlangen und sich so neue Handlungsmöglichkeiten zu erschließen.
  
Mir ist dabei der Respekt vor dem individuellen Tempo ein besonderes Anliegen. Aus diesem Grund gestaltet sich jeder Therapieablauf individuell und wird immer wieder neu an die jeweilige Person und die Problemstellungen angepasst.  

Existenzanalyse und Logotherapie

Die Existenzanalyse und Logotherapie nach Viktor E. Frankl wird als "Dritte Wiener Schule" bezeichnet und ist eine in Österreich anerkannte Psychotherapierichtung. Die in den 1920er-Jahren entwickelte Gesprächstherapie wurde als psychotherapeutische Fachrichtung stetig weiterentwickelt und an die neuesten Forschungen angepasst. 
 
In der Existenzanalyse und Logotherapie (Logos = Sinn) hat die individuelle Sinnverwirklichung einen großen Stellenwert. Die existenzanalytische Psychotherapie erforscht, was die Menschen bewegt uns was sie benötigen, um ein gutes Leben führen zu können. Die therapeutischen Schwerpunkte der Existenzanalyse und Logotherapie liegen unter anderem im Erkennen und Fördern von Ressourcen, dem Hinterfragen der eigenen Glaubenssätzen und der Stärkung von Selbstwahrnehmung und Selbstgestaltung.

Dafür stehen der Existenzanalyse und der Logotherapie zahlreiche spezifische Methode und Techniken zur Verfügung.

„Lebendig sein heißt: in jeder Stunde die ganz neue und andere Frage hören,
die das Leben uns stellt"
Uwe Böschemeyer

Traumatherapie (PTBS/KPTBS)

„Trauma“ beschreibt nicht das Ereignis selbst, sondern die „Wunde“, die Verletzung, die ein potentiell traumatisierendes Anlassereignis auf allen menschlichen Seins-Ebenen hinterlässt.
Eine Traumafolgestörung entsteht dann mit höherer Wahrscheinlichkeit, wenn das/die Anlassereigniss(e) besonders belastende und extreme Ausmaße hatten, die Betroffenen intensive Gefühle von Ohnmacht und Hilflosigkeit erlebten und die inneren Bewältigungsmechanismen überfordert waren. Die Folgen eines Anlassereignisses sind nicht bei allen Menschen gleich, Trauma ist immer individuell zu betrachten.

Symptome können sein: Vermeidungsverhalten, Flashbacks, wiederkehrende Alpträume, dissoziative Zustände, erhöhte innere Alarmbereitschaft, Störung in der Konzentrationsfähigkeit, körperliche Symptome (Herzrasen, Phantomschmerzen,..),... .

Mögliche Ziele in der Therapie: Stabilisierung, Umgang und Distanzierung vom Erlebten, Ressourcenstärkung, Integration und/oder Neuorientierung.

Unser Gehirn ist zu jeder Zeit bemüht, Erlebtes zu verarbeiten. Traumatisches Stresserleben ist kein Zeichen von Schwäche sondern ein Hinweis auf zutiefst belastende Erfahrungen. Die Länge und Art der Psychotherapie richtet sich nach Art, Dauer und Schwere der Symptomatik und der erlebten Extremsituation.

Schwerpunkte

  • Depression
  • Arbeitsthemen und Burnout
  • Trauer, Verlust und anhaltende Trauerreaktionen
  • Angststörungen
  • Zwangsstörungen
  • Essstörungen


  • PTBS/KPTBS
  • Trauma Auswirkungen auf Beziehungen/Partnerschaften
  • Beratung für Angehörige


  • Belastungen durch akut und/oder chronisch körperliche Erkrankungen
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • ADHS/Autismus Spektrum
  • Mobbing, Ausgrenzung, Diskriminierung
  • Probleme in der Partnerschaft, Beziehungsfragen
  • Belastende Lebenssituationen 
  • Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterfahrung