Traumatherapie


„Trauma“ beschreibt nicht das Ereignis selbst, sondern die „Wunde“, die Verletzung, die ein potentiell traumatisierendes Anlassereignis auf allen menschlichen Seins-Ebenen hinterlässt.

Eine Traumafolgestörung entsteht dann mit höherer Wahrscheinlichkeit, wenn das/die Anlassereigniss(e) besonders belastende und extreme Ausmaße hatten, die Betroffenen intensive Gefühle von Ohnmacht und Hilflosigkeit erlebten und die inneren Bewältigungsmechanismen überfordert waren. Die Folgen eines Anlassereignisses sind nicht bei allen Menschen gleich, Trauma ist immer individuell zu betrachten.

Symptome können sein: Vermeidungsverhalten, Flashbacks, wiederkehrende Alpträume, dissoziative Zustände, erhöhte innere Alarmbereitschaft, Störung in der Konzentrationsfähigkeit, körperliche Symptome (Herzrasen, Phantomschmerzen,..),... .

Mögliche Ziele in der Therapie: Stabilisierung, Umgang und Distanzierung vom Erlebten, Traumtechniken, Ressourcenstärkung, Integration und/oder Neuorientierung.

Unser Gehirn ist zu jeder Zeit bemüht, Erlebtes zu verarbeiten. Traumatisches Stresserleben ist kein Zeichen von Schwäche sondern ein Hinweis auf zutiefst belastende Erfahrungen. Die Länge und Art der Psychotherapie richtet sich nach Art, Dauer und Schwere der Symptomatik und der erlebten Extremsituation.


Schwerpunkte

  • Akute Krisen
  • PTBS/KPTBS
  • Trauma Auswirkungen auf Beziehungen/Partnerschaften
  • Beratung für Angehörige